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Samstag, 17. Januar 2015

Draw Outside #1

Frans Blog verfolge ich schon seit einer Weile ganz begeistert und habe mich sehr gefreut, als sie auf die tolle Idee dieser Aktion kam. Sie lädt dazu ein, ein Jahr lang einmal im Monat die eigenen vier Wände samt Skizzenbuch und Zeichenutensilien zu verlassen und in einem Museum, einer Galerie, einem Botanische Garten, in der Stadt oder in der Natur kreativ zu werden und das Ergebnis später unter dem Hashtag #DRAWOUTSIDE mit ihr zu teilen. Da kam es wirklich gelegen, als eine Freundin neulich vorschlug, sich die Degas-Ausstellung in der Kunsthalle anzuschauen. Das Zeichnen außerhalb meines Zimmers (und des Kunstunterrichts) war eine neue Erfahrung für mich und hat mir erstaunlicherweise große Freude gemacht. Am besten gefallen hat mir vermutlich Edgar Degas Stempel, mit dem er seine Bilder unterzeichnete, aber auch seine Radierungen und Landschaftsbilder waren beeindruckend. Was das kleine Wesen im roten Schlafsack eigentlich darstellen sollte, weiß ich nicht - das Gemälde handelte wohl von irgendeiner Schlacht.
Da wir gerade bei Blog-Aktionen sind, wollte ich noch gerne Arianes "bildsprache" und diese "30-Day Minimalism Challenge" erwähnen. Vielleicht sagt euch ja einer dieser drei Herausforderungen zu. Viel Spaß beim Zeichnen, Fotografieren und Ausmisten im Jahr 2015!
  Draw Outside #1.1Draw Outside #1.2

Mittwoch, 7. Januar 2015

Weit gereist

Als ich mir am Sonntag mein Fahrrad schnappte, um ein bisschen an die frische Luft zu kommen und im Wald ein paar Fotos zu knipsen, ahnte ich noch nicht, dass ich dort auf einen wunderschönen Mesopotamischen Damhirsch, einen dankbaren Elch und einige scheue Vietnam-Sikahirsche treffen würde. Dass der Ort, den ich anpeilte ein Tierpark ist, wusste ich zwar, rechnete aber trotzdem nicht mit den folgenden Begegnungen.
Es ist ein tolles Gefühl, Tiere zu beobachten, ihnen gegenüber zu stehen und vielleicht sogar in die Augen zu sehen. Kein Wunder, dass Zoos und Wildparks ständig so viele schaulustige Spaziergänger, Hobbyfotografen und Familien anziehen. Besonders für Kinder ist der Besuch einer solchen Anlage ein spannendes und lehrreiches Erlebnis. Ich fand all die Gehegebewohner jedenfalls schon immer sehr faszinierend.
Nun lebe ich aber seit einem halben Jahr vegan (bis auf kleinere "Unfälle") und es stellte sich mir die Frage: Wozu das Ganze?
In besagtem Tierpark scheint es den teilweise hoch bedrohten Huftieren gut zu gehen, sie scheinen sich wohl zu fühlen und werden von engagierten Pflegern betreut. Allerdings zählt Deutschland in den meisten Fällen nicht zu ihren Herkunftsgebieten, stattdessen kommen sie aus dem Iran oder Südost-China und Nordvietnam. Artenschutz sollte unterstützt werden (immerhin ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Menschen zur Gefährdung beitragen, also sollten sie wohl auch versuchen, sie zu verringern). Wäre es jedoch nicht möglich, den aussterbenden Spezies in ihrer natürlichen Umgebung zur Seite zu stehen? Vielleicht würde es auch schon reichen, damit aufzuhören, den Regenwald systematisch abzuholzen, Atommüll zu verbuddeln und massenhaft Treibhausgase auszustoßen.
So heiß und innig ich den Dresdner Zoo während meiner Kindheit geliebt habe, muss ich nun zugeben, dass es eigentlich mehr als unnötig ist, exotische Tiere hierher zu holen, damit wir uns an depressiven und verhaltensgestörten Eisbären stattsehen können.
Was haltet ihr von Zoos und Tierparks?

Tierpark #1Tierpark #5Tierpark #2Tierpark #3Tierpark #4Tierpark #9Tierpark #10Tierpark #6Tierpark #7Tierpark #8

Samstag, 3. Januar 2015

Weihnachtsessen

Weihnachtsessen #1 Süßkartoffelpommes mit Rosenkohl und Cashew-Chili-Soße

Zutaten (für eine Portion)
1 große Süßkartoffel
Pflanzenöl
200g Rosenkohl
2 Teelöffel Cashewmus
etwas Wasser
Chiliflocken
Hefeflocken
Salz und Pfeffer

Zubereitung
1. Den Rosenkohl gut abspülen, von Strünken befreien, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Anschließend köcheln lassen und ab und zu nachsehen, ob er schon weich ist.
2. Die Süßkartoffel abschrubben und in Streifen schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Süßkartoffelstücke hinzugeben, nach Bedarf salzen und pfeffern und darauf warten, dass sie durchgebraten und ein wenig knusprig sind. (Stattdessen kann man sie auch im Ofen backen, falls dieser nicht von omnivoren Mitbewohnern zum Zubereiten eines Entenbratens verwendet wird.)
3. Das Cashewmus mit etwas Wasser anrühren und Chili, Hefeflocken und Salz hinzufügen.
4. Rosenkohl und Süßkartoffeln auf einen Teller geben und mit der Soße beträufeln.

Weihnachtsessen #2

Freitag, 2. Januar 2015

2015

Ein Jahr voller Gesundheit, Liebe und Freude am Leben wünsche ich euch. Vielleicht lasse ich in den kommenden zwölf Monaten mal wieder mehr von mir hören. Habt ihr Lust auf etwas Bestimmtes? Mehr Essen und Rezepte, Fotos vom Garten (Diese Saison wird gepflanzt und dank des guten Schneckenzauns hoffentlich auch geerntet!), Zeichnungen und Gebasteltes? Vielen Dank fürs Lesen der wenigen Posts und all die lieben Kommentare! Bis ganz bald.
2015

Dienstag, 30. Dezember 2014

Über den Tellerrand: Wer oder was inspiriert dich?

Vor einer Weile erstellte Kato eine neue Blogparade namens "Über den Tellerrand". Es ging darum, jeden Teilnehmer einen Post zu einem für sein Blog untypisches Thema gestalten zu lassen. Begeistert entschied ich mich mitzumachen und so landeten bald darauf zwei Vorschläge von Janina in meinem E-Mail-Postfach, die mir beide sehr gefallen und vielleicht erscheint demnächst auch ein Eintrag zum zweiten der beiden. Nun habe ich mich aber für Folgendes entschieden: "Wer oder was inspiriert dich?" Für Tanachi habe ich mir etwas überlegt. Ihren Post über Selbstversorgung findet ihr hier.

Laut Duden bedeutet inspirieren, "zu etwas an[zu]regen; jemandem, einer Sache Impulse [zu] verleihen".

Ich glaube, oftmals sind / können einem die unzähligen Eindrücke, mit denen wir tagtäglich bombardiert werden, gar nicht bewusst (sein) und so bleibt die Herkunft unserer Einfälle wahrscheinlich häufig verborgen. Einiges scheint uns aber doch stärker anzusprechen, zu bewegen als anderes - das kann ein Text sein, eine Melodie, ein Bild, ein Gespräch, ein bisher unbekanntes Gefühl, das von innen kommt, jedoch von äußeren Umständen verursacht wurde - und daraus basteln wir wiederum etwas Eigenes oder fällen eine Entscheidung.

Kann man sich selbst inspirieren? Benutzer der Seite ask.fm scheinen sich einig zu sein: ja! (eins, zwei) Wie genau das funktionieren soll, verraten sie allerdings leider nicht. Man könnte nun Petra Hennrich kontaktieren und sich bei einem ihrer Seminare anmelden, zum Glück treibt sich in diversen Foren aber der ein oder andere Philosoph herum - hier also einige Antworten zu dieser Frage. Ich bin der Meinung, ohne einen Reiz kann keine Idee entstehen. Dieser Reiz mag etwas ganz und gar Neues sein oder etwas, das in der eigenen Erinnerung besteht, das erst nach einer Weile interessant wird und davor scheinbar ignoriert wurde. Ohne jeglichen Einfluss von außen kann in dieser Hinsicht in einem Kopf (Über die Tatsache, in welchem Teil des Gehirns originelle Gedanken entstehen, scheinen Neurologen laut dieses Artikels unterschiedlicher Ansichten zu sein.) wohl nichts passieren...

inspiration (2014)Wer oder was ist es also, der / die / das in mir eine Idee aufleuchten lässt? Erfahrungsgemäß kommen mir die meisten Einfälle beim Anblick eines Kunstwerks (der jedoch auch oft eine entmutigende Wirkung auf mich hat und zu Selbstzweifeln statt Kreativität führen kann), beim Lesen eines Buches bzw. Textes, dessen Worte und Geschichten mich berühren oder beim Schauen eines Films, während einer interessanten Unterhaltung, die mir neue Sichtweisen eröffnet, in der Natur (Von Himmelsfarben über duftende Winterluft bis hin zu bemoosten Waldböden kann das alles sein, wobei frischer Wind einem auch dabei helfen kann, alle Gedanken aus dem Kopf zu fegen.) und durch das Beobachten eines Menschen oder eines anderen Tieres.
Wie sieht es bei euch mit der Inspiration aus?

PS: Hier sind die Artikel aller anderen Teilnehmer zu finden.